Multimedia-Berufsfelder

15 05 2009

Wie verändert sich der Journalismus? Wie verändert sich die Qualität, wenn immer weniger Journalisten immer mehr leisten müssen. Welche Möglichkeiten bieten technische Konvergenzen? Wieso werden Online-Journalisten nicht nach dem Journalisten-Kollegtivvertrag bezahlt? Wird es in 5 Jahren noch Tageszeitungen geben? Was bringt die Zukunft?

Diesen und vielen weiteren Fragen gehen wir dieses Semester in einer äußerst interessanten Multimedia-Übung am Publizistischen Institut der Uni Wien nach.

Nationale JournalistInnen und internationale ExpertInnen werden derzeit von uns Studenten interviewt. Freut euch auf zahlreiche Podcasts, Videos, Fotos, Email- und Twitterinterviews u.a. mit Robert Misik, Karin Sawetz, Max Kossatz, Armin Wolf, Howard Rheingold oder Ritchie Pettauer.

Die Ergebnisse und weitere Erkenntnisse findet man dann laufend auf unserem gemeinsamen Blog http://multimedia-berufsfelder.blogspot.com und in der dazugehörigen Facebook-Gruppe „Multimedia-Berufsfelder“

Update! Hier das Video vom Ritchie-Interview.

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Netzforschungssperre jetzt!

1 04 2009

Professoren und Professorinnen der Uni Wien schlagen Alarm. Immer wieder tauchen in Diplomarbeiten Quellenangaben auf, die auf Seiten im Internet verweisen (sogenannte Webseiten). „Studenten werden in meinen Vorlesungen immer wieder darauf gedrillt, nur Fachliteratur aus der Bibliothek zu verwenden“, meint ein Lehrbeauftragter. Trotzdem versuchen die Studenten immer wieder, sich Informationen aus dem Interweb zu besorgen, da sie oft an bizarren Themen mit eigenartigen Namen forschen, die angeblich in der Fachliteratur nicht erfasst sind. Die FPÖ will einen entsprechenden Antrag bezüglich einer Netzforschungssperre gemeinsam mit dem Antrag zum Erhalt der Deutschen Sprache im Nationalrat einbringen. Unterstützung bekommen Sie von ORF Programmdirektor Wolfgang Lorenz, der bereits eine eigene Kampagne im Fernsehen angekündigt hat.


Tatort Uni: in jeder dritten Diplomarbeit steht Schwachsinn

Wandel des Internet
Das Internet wurde ursprünglich vom amerikanischen Militär entwickelt, um kostengünstig Pornografie zwischen den Militärbasen im ganzen Land austauschen zu können. Doch bald wurde das Patent auf die Erfindung für ungültig erklärt und findige Programmierer haben das Internetz zweckentfremdet, um auch nicht-pornografisches Material versenden zu können. Als Verwirrungstaktik während des Kalten Krieges wurde Wikipedia entwickelt, ein Portal, dass es jedem Benutzer erlaubt, öffentlich Falschmeldungen zu verbreiten.
Immer wieder lassen sich sogar mutmaßlich gebildete Studenten aus aller Welt blenden und nehmen die abstrusen Artikel für bare Münze, verwenden sie in Arbeiten für die Universität. Diesem Treiben muss natürlich Einhalt geboten werden. Deshalb fordern auch wir Blogbetreiber: Netzforschungssperre JETZT!

Ich wünsche noch einen schönen 1. April!

(Haltet mich jetzt nicht für komplett durchgeknallt. Dieser Beitrag wurde nicht unter Einfluss von Alkohol geschrieben, sondern ist Teil einer Hausübung für die Uni. SEO und so. Ritchie Pettauer ist schuld!)